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Annual Conference for Applied Neurofeedback (ACAN) 2024

18. Januar 2024

Wir freuen uns,  dass die Annual Conference for Applied Neurofeedback auch in diesem Jahr wieder stattfindet!

 

Die Konferenz, die vom 7.-8. Juni in Bukarest, Rumänien, stattfindet, verspricht erneut eine Plattform für Wissensaustausch, Zusammenarbeit und Innovation zu werden. Führende internationale Experten wie Siegfried Othmer und Roxana Sasu werden ihr Wissen weitergeben und verschiedene Themen aus dem Bereich Neurofeedback präsentieren und diskutieren. Die Konferenz bietet ein breites Spektrum an Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen - für jeden geeignet, egal ob Sie bereits Experte auf dem Gebiet sind oder einfach neugierig auf das Potenzial von Neurofeedback.


 

 

acan2024

Experten, Forscher und Enthusiasten werden zusammenkommen, um die neuesten Fortschritte in diesem schnell wachsenden Bereich zu erkunden. Darüber hinaus bietet die Konferenz reichlich Gelegenheit zum Networking. Die Teilnehmenden werden die Möglichkeit haben, mit gleichgesinnten Fachkollegen in Kontakt zu treten, Ideen auszutauschen und Kooperationen zu fördern.

 

Werden Sie Teil dieser besonderen Neurofeedback-Community und sichern Sie sich hier Ihr Ticket. Verpassen Sie außerdem nicht die Chance auf Ihr Early Bird Ticket - dieses ist noch bis zum 7. März erhältlich.


Weitere Informationen zu Referenten und Themen werden in Kürze veröffentlicht - behalten Sie also unsere Website im Auge!

 

Vorweihnachtliches Gewinnspiel - Sichern Sie sich jetzt die Chance auf den Bestseller “Das Trauma in Dir” von Bessel van der Kolk

27. November 2023

Die Vorweihnachtszeit ist da und mit ihr die perfekte Gelegenheit, es sich mit einer Tasse heißen Kakao gemütlich zu machen. Dafür darf eine spannende Lektüre natürlich nicht fehlen! Wir möchten euch die Weihnachtszeit verschönern und verlosen ein Exemplar des Bestsellers "Das Trauma in dir" von Bessel van der Kolk in der neuen Taschenbuch-Version.


Wir verlosen außerdem die englische Version des Buches. Dafür klicken Sie bitte hier.

 

Bessel van der Kolk, renommierter Psychiater und Traumaexperte, ist Gründer des Trauma Center in Brookline, Massachusetts. Er erhielt aufgrund seiner bedeutenden Beiträge zur Traumaforschung und Therapie mehrere Auszeichnungen und Ehrungen. In “Das Trauma in dir” erschließt van der Kolk ein neuartiges Verständnis der Ursachen und Folgen von Traumata. Darin diskutiert er verschiedene therapeutische Ansätze zur Behandlung von Traumafolgestörungen. Neurofeedback ist eine der Techniken, über die er dabei schreibt.

Wir bedanken uns beim Ullstein Verlag für die Bereitstellung des Buches. 


So können Sie am Gewinnspiel teilnehmen:
Füllen Sie dieses Formular zur Anmeldung zu unserem Newsletter aus. Sie erhalten anschließend innerhalb der nächsten zwei Werktage eine Mail, in der Sie Ihre Registrierung zum Newsletter bestätigen müssen. Haben Sie das getan, sind Sie bereits im Lostopf!
Sie sind bereits Kunde und bekommen schon unseren Newsletter? Kein Problem, folgen Sie bitte ebenfalls den oben beschriebenen Schritten. Sie erhalten den Newsletter dadurch nicht zweimal. 
Teilnehmen können Sie bis zum 15. Dezember, 12 Uhr CET.
 
Wie geht es dann weiter?
Die Gewinner werden danach zeitnah per E-Mail über den Gewinn informiert. Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Adressdaten benötigen, damit wir das Buch an Sie verschicken können! Wir bitten Sie hier um eine zeitnahe Rückmeldung. Pro Person ist eine einmalige Teilnahme möglich. Sehr gerne können Sie aber interessierte Kolleg:innen auf dieses Gewinnspiel hinweisen und so vielleicht auch die Chancen erhöhen, dass in Ihrer Praxis bald ein Exemplar dieses Buches zur Verfügung steht.
 

 
Gemütlich lesen

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen:
Veranstalter des Gewinnspiels ist die BEE Medic GmbH. Weitere Informationen finden Sie im Impressum.
Die Teilnahme setzt voraus, dass Sie Ihren Wohnsitz, Sitz oder den Ort Ihres gewöhnlichen Aufenthalts in der oder den nachfolgend genannten Region/en haben: Europäische Union, Schweiz, UK, USA, Kanada
Eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich
Eine Auszahlung des Gewinns in bar oder in Sachwerten, dessen Tausch oder Übertragung auf andere Personen, ist nicht möglich.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeitende der BEE Medic GmbH und verbundener Unternehmen sowie Mitarbeitende der Unternehmen, die den Preis zur Verfügung stellen. Ferner alle Personen, die mit der Erstellung oder Abwicklung des Gewinnspiels beschäftigt sind oder waren, sowie deren Ehe- oder Lebenspartner.
Sollten sich die Gewinner nicht innerhalb von 4 Wochen nach Kontaktaufnahme rückmelden, behalten wir uns vor, den Gewinn an eine andere Person zu verlosen.
Wir weisen zudem darauf hin, dass es sich bei dem Gewinnspiel und den Gewinnen um freiwillige Leistungen unsererseits handelt, für die nicht derselbe Gewährleistungs- und Haftungsumfang, wie z.B. bei einem vom Gewinnspiel unabhängigen Erwerb der verlosten Preise. 
Das Gewinnspiel kann jederzeit und ohne Gründe beendet werden.
Alle Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Aktionswoche der Seelischen Gesundheit bei BEE Medic

28. September 2023

Vom 10. bis 20. Oktober 2023 setzt sich die Aktionswoche der Seelischen Gesundheit unter dem Motto „Zusammen der Angst das Gewicht nehmen” mit dem Thema Ängste in Krisenzeiten auseinander. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit verfolgt das Ziel,  auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam zu machen sowie mentale Erkrankungen zu entstigmatisieren.

 

Steigender Bedarf an psychologischer Unterstützung

 

Studien zeigen, dass psychische Erkrankungen, darunter auch Angststörungen, und demzufolge der Bedarf an psychologischer Unterstützung immer mehr ansteigt. Verstärkt wird dies durch Krisen, wie beispielsweise die Corona-Pandemie. So zeigt eine Studie der DAK (1), dass im Jahr 2022 ein Höchststand an Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen, wie Depressionen, Anpassungs- und Belastungsstörungen, chronische Erschöpfung oder Angststörung, zu verzeichnen ist. Eine weitere Studie der Krankenkasse (2) zeigt einen deutlichen Anstieg von  Angststörungen und Depressionen bei Jugendlichen während bzw. nach der Pandemie. Demzufolge sei die Prävalenz von Angststörungen bei Jugendlichen im Jahr 2021, im Vergleich zum Jahr 2019, um ca. 59% gestiegen. Weiterhin wurden 25% mehr Jugendliche verzeichnet, welcher mit depressiven Episoden versorgt wurden.

 

Generell brauchten während der Corona-Pandemie mehr Menschen psychologische Hilfe. So stellten beispielsweise 82% der Ärzt:innen bei ihren Patient:innen häufiger Probleme mit Angststörungen fest. Etwa 80% der Ärzt:innen diagnostizieren Depressionen häufiger als vor der Corona-Pandemie. Ebenfalls sind die psychosomatischen Beschwerden angestiegen, wie bspw. Müdigkeit, Erschöpfung oder Schmerzen ohne organische Ursache (3). Parallel zu dieser Entwicklung resultieren auf der Seite der Therapeut:innen lange Wartelisten sowie mentale Belastungen durch den vermehrten Stress für die Therapeut:innen.

seelische gesundheit

Woche der Seelischen Gesundheit bei BEE Medic

 

Dem Ziel,  auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam zu machen, schließen wir uns daher gerne an und möchten Neurofeedback als Therapiebaustein für mentale Krankheiten  vorstellen.

Neurofeedback kann ein additiver Therapiebaustein sein, der sich für ein breites Patient:innen-Klientel und eine Vielzahl an Indikationen eignet. Durch die häufig schnellen Behandlungsdurchbrüche motiviert Neurofeedback dabei sowohl die Patient:innen als auch die Therapeut:innen und die Wartelisten können verringert werden. Gleichzeitig bringt Neurofeedback Leichtigkeit in den Therapiealltag und kann auch die psychische Gesundheit der Therapeut:innen selbst fördern.


In unserem Expertentalk mit Dr. rer. nat. Meike Wiedemann am 11. Oktober sprechen wir daher über Neurofeedback und Angststörungen. Dabei werden wir über die Entwicklung und die Rolle von Angst(störungen) in der Therapie sprechen und wie Neurofeedback dabei helfen kann. Unsere Expertin gibt dabei auch spannende Einblicke in Ihren Praxisalltag und Ihre langjährige Erfahrung mit Neurofeedback. 


Das Webinar eignet sich auch für Personen, welche keine Vorkenntnisse über Neurofeedback besitzen. Zu Beginn erhalten Sie eine kurze Einführung zur Funktionsweise und den Grundlagen von Neurofeedback. 


Hier gelangen Sie zu unserem kostenlosen Webinar am 11.10.2023.

Der Einsatz von Neurofeedback im Umgang mit Menopause

22. August 2023

Dr. Dawn Harris, Gründerin und CEO der Kedras Kliniken, arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Neurofeedback. In einem Artikel berichtet sie, wie Neurofeedback auch im Umgang mit Symptomen der Menopause eingesetzt werden kann. Der Artikel ist in der britischen Zeitschrift Menopause im Juni 2023 erschienen. 

 

Die mit der Menopause einhergehenden hormonellen Veränderungen können für einige Frauen eine nicht unerhebliche Belastung darstellen, welche mit einer Reihe an Herausforderungen für die betroffenen Frauen verbunden sein können. Dr. Dawn Harris erklärt, wie Neurofeedback den Patientinnen wieder mehr Lebensqualität zurückgeben kann.


Die perimenopausalen Veränderungen im Körper einer Frau setzen durchschnittlich im Alter von 47 Jahren ein und dauern etwa vier bis fünf Jahre (Krug 2022:93). Diese hormonelle Umprogrammierung kann mit einer Reihe von physischen, neurologischen sowie psychischen Veränderungen einhergehen. Diese Veränderungen können sich insbesondere in Hitzewallungen, Schlafstörungen, Vergesslichkeit, Stimmungsschwankungen, Veränderungen des Gewichts, Entwicklung von Ängsten, Hautveränderungen, Beziehungsproblemen zeigen, um nur einige der möglichen Symptome anzuführen. Da sich sowohl die Intensität der perimenopausalen Symptome als auch die damit einhergehenden Copingstrategien unterscheiden, kann es einige Frauen vor die Herausforderung stellen eine für sie passende Therapie zu finden, die mit möglichst wenigen unerwünschten Begleiterscheinungen einhergeht.

Einer Studie aus dem Jahr 2021 zufolge verursacht die Menopause dynamische neurologische Transformationen, welche sich maßgeblich auf die Struktur des Gehirns auswirken. Vor diesem Hintergrund sei es naheliegend, Therapiebausteine einzusetzen, welche diese neurologischen Dysregulationen adressieren. An dieser Stelle setzt Neurofeedback an - mit Hilfe der nicht-invasiven und zugleich sicheren und schnellen Technologie können das Gehirn und der Körper lernen, sich von den neurologischen Veränderungen zu regenerieren.

 

Welchen Nutzen kann Neurofeedback im Rahmen einer symptomatischen Menopause haben?

Das Neurofeedback kann an der Regulierung der subkortikalen Areale des Gehirns arbeiten, zu denen u.a. die Amygdala, das Kontrollzentrum der Emotionen, zählt. Darüber hinaus kann Neurofeedback ebenfalls an einer Regulierung des Hypothalamus arbeiten, wodurch an der Körpertemperatur der Patientinnen angesetzt werden kann. Der Hippocampus, welcher in erster Linie mit dem Gedächtnis assoziiert wird, kann durch Neurofeedback ebenfalls trainiert werden. Neben den bereits angeführten Hirnarealen fokussiert das Neurofeedback-Training ebenfalls die Regulierung des präfrontalen Kortex, sodass bspw. die Konzentrationsfähigkeit trainiert werden kann. Neurofeedback kann somit bei vielen der mit den Wechseljahren verbundenen Symptome ansetzen, indem es auf diese Teile des Gehirns einwirkt.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Juniausgabe der Zeitschrift Menopause Life.
https://menopauseexperts.com/product/menopause-life-june-2023/


Auch wir möchten die Erkenntnisse in diesem Gebiet weiter voranbringen. Wir suchen daher interessierte Therapeut:innen, welche Teil einer Studie sein möchten, die Fallstudien zu diesem Thema untersucht. Wenn Sie Interesse daran haben, teilen Sie uns dies gerne hier mit:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScoACLdNJnqX8g4We7BVTKfHoVrzD8ix-g4oj7WYlpT_p3RAw/viewform?usp=sf_link


Weitere Quellen:

Krug, M. (2022): Menopause - ein Organ verabschiedet sich. EHK; 71: 89-96. a-1718-1360.pdf (thieme-connect.com)
 

Erste Annual Conference for Applied Neurofeedback - vom 16. bis 17. Juni 2023 in Birmingham, UK

31. Mai 2023

In diesem Jahr findet die erste Annual Conference for Applied Neurofeedback, kurz: ACAN, in Birmingham statt. Vom 16. bis 17. Juni geben internationale Expert:innen in Vorträgen und Diskussionsrunden Einblicke in die moderne Neurofeedback-Forschung und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, wobei das Thema Trauma im Fokus steht. In praktischen Neurofeedback-Workshops werden innovative Technologien wie Virtual Reality, QEEG, Neurofeedback im Bereich der Peak Performance und Biofeedback behandelt. 


“Wir freuen uns sehr, dass einige namhafte Persönlichkeiten wie Sebern Fisher und Siegfried Othmer an der Konferenz teilnehmen und ihre Expertise teilen. Die Konferenz bietet geballtes Fachwissen und die optimale Möglichkeit, neue Impulse und Anregungen für die Praxis zu erhalten. Ich bin mir sicher, dass die Konferenz einen großen Mehrwert für alle Teilnehmenden bietet.”, so Alan Beresford, UK Manager von BEE Systems Limited. Teilnehmende der Konferenz erwarten Einblicke in die tägliche klinische Praxis sowie die Integration von innovativen Technologien wie Virtual Reality Neurofeedback und Biofeedback-Anwendungen in die Neurofeedback-Praxis. Renommierte Expert:innen legen in Impulsvorträgen dar, wie und warum Neurofeedback im Bereich der Traumatherapie eine zunehmend relevante Rolle spielt. Zudem werden aktuelle Erfahrungen mit Neurofeedback-Behandlungen bei Long Covid diskutiert.

 

An der ACAN nehmen Fachleute für psychische Gesundheit aus der ganzen Welt teil. Die Konferenz bietet damit auch eine wertvolle Plattform für intensiven Austausch und ermöglicht allen Teilnehmenden neue Impulse für verbesserte Praxis und eine optimierte Anwendung von Neurofeedback zu erhalten sowie ihr Netzwerk international zu erweitern. “Mit ACAN möchten wir eine internationale Plattform für anwendungsorientiertes Neurofeedback schaffen.”, so Johannes Spallek, Geschäftsführer der BEE Medic GmbH und weiter “Teilnehmende können nicht nur in persönlichen Kontakt mit Fachkolleg:innen treten und sich von Gleichgesinnten inspirieren lassen, sondern verlassen die Konferenz mit einem Bündel an Wissen und umsetzbaren Ideen, um mit Neurofeedback noch mehr zu erreichen”.

 

Weitere Informationen und Details zur Konferenz sowie zum Ticketkauf finden Sie hier.
 

Woche der mentalen Gesundheit bei Bee Medic

03. Mai 2023

Die psychische Gesundheit ist neben der physischen Gesundheit ein zentraler Faktor zur Beurteilung der Lebensqualität. Die Relevanz der psychischen Gesundheit kann insbesondere durch einen Rückblick auf die vergangenen Jahre verdeutlicht werden. Einer aktuellen longitudinalen Studie von aus dem Jahr 2023 zufolge seien die Inzidenzraten an Depressionen und Angststörungen während der Covid-19-Pandemie signifikant höher gewesen als zu einem Vergleichszeitpunkt vor der Pandemie (Bower, 2023). Die Langzeitauswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit der Menschen sind allerdings bislang noch nicht erschöpfend erforscht.


Das Thema wird auch im Rahmen der europäischen Woche der mentalen Gesundheit aufgefasst, welche dieses Jahr vom 22.-28. Mai zum vierten Mal stattfindet. Da die psychische Gesundheit der Menschen stets ein universelles Thema ist, steht die diesjährige Aktionswoche unter dem Motto: Psychisch gesunde Gemeinschaften.


Ob jung oder alt, wir alle brauchen mehr Verständnis, Wissen und Fähigkeiten, um unsere psychische Gesundheit zu erhalten bzw. zu verbessern. Aus diesem Grund ist es von zentraler Bedeutung die psychische Gesundheit von Gemeinden zu fördern, da psychisch gesunde Gemeinden es uns ermöglichen ohne Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung zu leben. Das Ziel ist es, das Verständnis sowie die Akzeptanz für die psychische Gesundheit in unseren Gemeinden, Schulen, am Arbeitsplatz und zu Hause zu fördern, damit sich jede Person in jeder Lebensphase wohlfühlen und entfalten kann.
 

grüne Schleife
Neurofeedback und mentale Gesundheit


Und auch wir wollen uns diesem Motto in der europäischen Woche der mentalen Gesundheit anschließen. Deshalb möchten wir über Neurofeedback sprechen, welches ein Baustein in der Therapie mentaler Erkrankungen sein kann. Neurofeedback zielt darauf ab, die Selbstregulierungsfähigkeit des Gehirns zu verbessern und damit vor allem auch Symptome mentaler Erkrankungen zu lindern. Durch den Fokus auf die Symptomverbesserung bringt Neurofeedback eine gewisse Leichtigkeit in die Therapie, denn meist zeigt sich sehr schnell, ob Patient:innen auf Neurofeedback reagieren. Erste Erfolge motivieren und auch besonders leistungsorientierte Menschen finden meist einen guten Zugang zum Neurofeedback, da es sich gar nicht so sehr “nach Therapie anfühlt”. Das Setting ist entspannend und das Gehirn macht das Neurofeedback “von allein”. Und auch für Therapeut: innen bedeutet Neurofeedback meist ruhiges Arbeiten und somit auch Entlastung und Leichtigkeit im Therapiealltag.

 

Expertentalk zur mentalen Gesundheit von Therapeut: innen


Über Neurofeedback und mentale Gesundheit sprechen wir deshalb am 22. Mai in einem spannenden Webinar mit Neurofeedback Expertinnen Dr.rer.nat. Meike Wiedemann und Veronika Kreitmayr. Die beiden stellen in ihrem Webinar unter anderem vor, dass das Thema der mentalen Gesundheit ein wesentlicher Faktor unserer Lebensqualität ist, welches insbesondere in den vergangenen Jahren in den Fokus gerückt ist. Einen zentralen Stellenwert des Webinars wird die
Auseinandersetzung der psychischen Gesundheit von Therapeut: innen darstellen, da diese infolge stressiger Arbeitsalltage häufig in den Hintergrund rückt. Die beiden Dozentinnen stellen dar, was seelische Gesundheit eigentlich bedeutet, wie Neurofeedback vielen Patient: innen helfen kann und wie es den Therapiealltag der Therapeut: innen entlasten kann.

 

Hier gelangen Sie zu unserem kostenlosen Webinar am 22. Mai.


    
Quellen:
Bower, M.; Smout, S.; Donohoe-Bales, A.; O’Dean, S.; Teesson, L.; Boyle, J.; Lim, D.; Nguyen, A.; Calear, A.L.; Batterham, P.J.; Gournay, K.; Teesson, M. (2023): A hidden pandemic? An umbrella review of global evidence on mental health in the time of Covid-19. Front Psychiatry. Published online 2023 Mar 8. doi: 10.3389/fpsyt.2023.1107560.
Mental Health Europe (2023): European Mental Health Week - Mental Health Europe (mhe-sme.org).

Schlaf als Symptom - Warum Schlaf so wichtig ist und wie Neurofeedback bei Schlafproblemen helfen kann.

17. März 2023

Wir alle wissen, wie wichtig Schlaf ist, vor allem dann, wenn wir Probleme damit haben: Schwierigkeiten beim Einschlafen, nicht Durchschlafen können, ständiges Aufwachen und schlechtes Wiedereinschlafen - Schlafstörungen sind vielseitig, ihre Ursachen auch. In diesem Blogbeitrag wollen wir erklären, warum Schlaf so wichtig ist, was Folgen von schlechtem Schlaf sein können und wie Neurofeedback bei Schlafproblemen helfen kann.

 
Wer viel schläft, schläft auch gut, oder?


Ganz so einfach ist das natürlich nicht. Das Schlafbedürfnis unterscheidet sich je nach Alter und Geschlecht. Frauen brauchen allgemein mehr Schlaf als Männer und Kinder mehr als Erwachsene. Aber auch andere Faktoren wie Jahreszeit, Gewohnheit, Gesundheit oder Lebensumstände beeinflussen unser Schlafbedürfnis (Hirshkowitz et al., 2015). In Mitteleuropa liegt die durchschnittliche Schlafdauer bei sieben Stunden pro Tag, wobei sie zwischen fünf bis neun Stunden variiert. Die Schlafdauer sagt dabei nicht unbedingt etwas über die Schlafqualität und das Gefühl des Erholt Seins aus (Crönlein et al., 2017). Ob wir uns erholt fühlen und fit durch den Tag kommen, hängt dabei vor allem von unserem subjektiven Empfinden ab.

 
Welche Schlaftypen gibt es?  


Die Wissenschaft unterscheidet drei Chronotypen: Abend-, Morgen- und Normaltyp. Sie unterscheiden sich hinsichtlich des Zeitpunktes ihres Leistungshochs, der Wachheit und der Schlafpräferenz (Crönlein et al., 2017). Während der Morgentyp, wie das Wort schon vermuten lässt, in den Morgenstunden besonders leistungsfähig ist und Schwierigkeiten hat abends lange wach zu bleiben, kann der Abendtyp besonders zu späterer Stunde hohe Leistungen erbringen und empfindet die Morgenstunden als quälend. Diese beiden Extremtypen sind jedoch eher selten (Crönlein et al., 2017). Am häufigsten findet man den Normaltyp in der Gesellschaft. Diese Menschen werden weder besonders früh noch spät wach, sind also ein Mischtyp aus der “Lerche” (Morgentyp) und “Eule” (Abendtyp).

 

Woher wissen wir, wann wir schlafen müssen?


Klar, wenn wir müde sind, aber warum werden wir müde? Ganz gleich welcher Schlaftyp wir sind, unsere Müdigkeit und der Drang zu schlafen wird durch zwei Faktoren hervorgerufen: dem circadianen Rhythmus und dem Hormon Adenosin. Der circadiane Rhythmus ist sozusagen die “innere Uhr”, dem unser Organismus und all unsere Zellen folgen. Er dauert ca. 24 Stunden (daher auch die Bezeichnung circadian, die sich aus dem Lateinischen circa, ungefähr so wie dies also Tag ableitet). Dieser circadiane Rhythmus beeinflusst unter anderem Hormonausschüttung und Stoffwechselprozesse, so auch den Schlaf-Wach-Rhythmus. Er signalisiert dem Körper, durch die Ausschüttung des Hormons Melatonin, schlafen zu müssen. Doch nicht allein Melatonin macht uns müde. Unsere Zellen arbeiten den ganzen Tag auf Hochtouren und brauchen Energie. Dabei entsteht Adenosin. Je länger der Tag dauert, desto mehr Adenosin sammelt sich im Körper. Und je mehr Adenosin im Körper ist, desto höher wird der Schlafdruck und wir werden müde. Während des Schlafens wird das Adenosin dann wieder abgebaut, der Schlafdruck sinkt über die Nacht. Wenn wir aufwachen, beginnt der Prozess wieder von vorne (Birbaumer & Schmidt, 2010).

 

Was passiert bei fehlendem Schlaf - Schlaf als Symptom


Man kann verschiedene Arten von Schlafstörungen unterscheiden: Insomnien, Hypersomnien, Parasomnien, Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen oder motorische Störungen wie das Restless-Leg-Syndrom (Spiegelhalder, Backhaus & Riemann, 2011). Zwischen 2010 und 2017 ist die Zahl der Schlafstörungen bei Berufstätigen um 66% gestiegen, etwa jede zehnte Person leidet an insomnischen Beschwerden (DAK, 2017). Dazu gehören Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und nicht erholsamer Schlaf.
Wer kennt es nicht: man hat Stress auf der Arbeit, schläft nicht gut und ist am nächsten Tag auf der Arbeit nicht leistungsfähig - ein Teufelskreis. Dass das unserem Organismus nicht gut tun kann, scheint logisch, aber was genau sind denn die Folgen von Schlafstörungen? Schlafen wir nicht gut, kann das zu einer erhöhten Einschlafgefahr, fehlender Energie und Motivation, Anspannung, Kopfschmerzen, Verstimmungen und Konzentrationsstörungen führen (DAK, 2017). Und auch psychische Störungen können sich in Folge von Schlafmangel verschlechtern (Crönlein et al., 2017). Schlafqualität und auch eine genaue Erhebung von Schlafproblemen sind daher ein wichtiger Bestandteil der Befunderhebung vor der Neurofeedback-Therapie.

schlafen
Schlaf als Symptom - Wie Neurofeedback helfen kann 


Neurofeedback kann generell bei verschiedenen Schlafproblemen eingesetzt werden, denn Schlafprobleme treten oft als Symptom anderer Krankheiten auf. Schlaf ist dabei gerade zu Beginn der Neurofeedback-Therapie ein wichtiger Indikator, um geeignete Anfangspositionen für das ILF Neurofeedback festzulegen. So macht es einen Unterschied, ob Patient:innen eher Schwierigkeiten beim Einschlafen haben oder eher Probleme mit dem Durchschlafen, also eine bessere Regulierung der Schlafphasen benötigen. Auch eine Kombination aus beiden kann vorliegen und beeinflusst, mit welchen Elektrodenpositionen man beim ILF Neurofeedback startet. 

Darüber hinaus sind Schlafstörungen ein gut beschreibbares Symptom, das bei vielen Betroffenen einen hohen Leidensdruck auslöst, da die Auswirkungen im Alltag spürbar sind. Schlaf ist daher meist auch ein Symptom, bei dem erste Behandlungserfolge mit ILF Neurofeedback schnell sichtbar werden können. “Endlich mal wieder” Ein- oder Durchschlafen zu können, bringt für viele Patient:innen eine deutliche Verbesserung in den Alltag.

Auch Studien untermauern die positiven Effekte des Neurofeedbacks auf Schlafstörungen. So berichteten Proband:innen von einer subjektiven Verbesserung ihrer Schlafqualität und besseren Leistungsfähigkeit am Tag (Hammer et al, 2011; Schabus et al., 2013). Neurofeedback kann zudem die Schlaf-Latenzen, also die Zeit, die man vom Hinlegen bis zum tatsächlichen Einschlafen benötigt,  minimieren (Wu et al., 2021). Eine weitere Studie zeigt, dass Schlafprobleme bei Burnout Patient:innen verbessert werden konnten (Kratzke et al., 2020). 

Gerade auch ADHS Patient:innen berichten immer wieder von Schlafproblemen. Eine Verbesserung dieser Probleme konnte durch SMR Neurofeedback Training festgestellt werden (Arns, Feddema & Kenemans, 2014). Eine Erklärung dafür wird in einem Übersichtsartikel von Arns & Kenemans (2014) gegeben, in dem die Auswirkungen von Neurofeedback auf die sogenannte Schlafspindelschaltung diskutiert werden. Eine erhöhte Schlafspindeldichte führt zu einer Normalisierung der Schlaflosigkeit, was wiederum die ADHS-Symptome reduziert. “In einer […] randomisierten, kontrollierten Studie wurden 27 gesunde Erwachsene mit SMR-Konditionierung trainiert, um den Schlaf und das deklarative Lernen zu verbessern. Nach 10 Sitzungen konnten positive Veränderungen bei Schlafparametern wie Schlafspindeln und Einschlaflatenz beobachtet werden” (Übersetzung der Autorin, Hoedlmoser et al., 2008).

Auch bei einer Patientin, die mit ILF Neurofeedback im Virtual Reality Setting behandelt wurde, konnten die Schlafprobleme verbessert werden. Diese Verbesserungen hielten auch nach einem einjährigen Follow-up an. (Orakpo et al., 2021). Bei einem anderen Fallbeispiel konnte durch die Behandlung mit dem ILF Neurofeedback im Virtual Reality Setting die schmerzbedingte Schlaflosigkeit eines Patienten verbessert werden. Auch hier wurde die nachhaltige Verbesserung nach einem Jahr bestätigt (Orakpo et al., 2022).

Neurofeedback kann, basierend auf aktueller Forschung und auf Basis von klinischen Erfahrungswerten, ein sinnvoller Therapiebaustein in der Behandlung von Schlaflosigkeit oder Symptomen von gestörtem Schlaf sein. Gemeinsam mit anderen Forscher:innen arbeiten wir derzeit an der Unterstützung weiterer Neurofeedback-Studien. 

Für ausführliche Informationen zu Neurofeedback sowie zu wissenschaftlichen Arbeiten wenden Sie sich gerne an uns. 

 

 

 

 

 

Quellen:
Arns, M., Feddema, I. & Kenemans, J. L. (2014) Differential effects of theta/beta and SMR neurofeedback in ADHD on sleep onset latency. Front. Hum. Neurosci. 8, 1–10.


Birbaumer, N., Schmidt, R. (2010) Wach-Schlaf-Rhythmus und Aufmerksamkeit, in: Schmidt, R. F.,Lang, F.,Heckmann, M. (Hrsg.), Physiologie des Menschen, 31., überarbeitete und aktualisierte Auflage, Heidelberg, Springer Medizin-Verlag, 181–200.


Crönlein T, Galetke W, Young P. (2017) Schlaf und Schlafmedizin – Grundlagen. In: Crönlein T, Galetke W, Young P, Hrsg. Schlafmedizin 1×1. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin, Heidelberg.


Hammer, B. U., Colbert, A. P., Brown, K. A. & Ilioi, E. C. (2011). Neurofeedback for insomnia: A pilot study of Z-score SMR and individualized protocols. Appl. Psychophysiol. Biofeedback 36, 251–264.


Hirshkowitz, M., Whiton, K., Albert, S. M., Alessi, C., Bruni, O., DonCarlos, L., Hazen, N., Herman, J.,


Katz, E. S., Kheirandish-Gozal, L., Neubauer, D. N., O'Donnell, A. E., Ohayon, M., Peever, J., Rawding, R., Sachdeva, R. C., Setters, B., Vitiello, M. V., Ware, J. C., Adams Hillard, P. J. (2015) National Sleep Foundation's sleep time duration recommendations: methodology and results summary. Sleep health 1, 1, 40–43.


Hoedlmoser, K., Pecherstorfer, T., Gruber,G., Anderer, P., Doppelmayr, M., Klimesch, W., Schabus, M. (2008) Instrumental Conditioning of Human Sensorimotor Rhythm (12-15 Hz) and Its Impact on Sleep as Well as Declarative Learning. SLEEP 31, 1401–1408.


Kratzke, I. M., Campbell, A., Yefimov, M. N., Mosaly, P. R., Adapa, K., Meltzer-Brody, S., Farrell, T. M., Mazur, L. M. (2020) Pilot Study Using Neurofeedback as a Tool to Reduce Surgical Resident Burnout. Journal of the American College of Surgeons 232, 74-80.


Marschall, J., Hildebrandt, S., Sydow, H., Nolting, H.-D. (2017) Gesundheitsreport 2017. Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten. Update: Schlafstörungen, 1. Auflage, Heidelberg, Neckar, medhochzwei Verlag.


Orakpo, N., Vieux, U. & Castro-nuñez, C. (2021) Case Report : Virtual Reality Neurofeedback Therapy as a Novel Modality for Sustained Analgesia in Centralized Pain Syndromes. Front. Hum. Neurosci 12, 3–7.


Orakpo, N., Yuan, C., Olukitibi, O., Burdette, J., Arrington, K. (2022) Does Virtual Reality Feedback at Infra-Low Frequency Improve Centralized Pain With Comorbid Insomnia While Mitigating Risks for Sedative Use Disorder?: A Case Report. Front. Hum. Neurosci 16, 1-5.


Schabus, M., Heib, D. P. J., Lechinger, J., Griessenberger, H., Klimesch, W., Pawlizki, A., Kunz, A. B., Sterma, B. M., Hoedlmoser, K. (2013) Enhancing sleep quality and memory in insomnia using instrumental sensorimotor rhythm conditioning. Biol. Psychol. 95, 126–134.


Spiegelhalder, K., Backhaus, J. & Riemann, D. (2011) Schlafstörungen (2. Aufl.). Hogrefe eLibrary: Band 7. Hogrefe.


Wu, Y., Fang, S., Chen, S., Tai, C. & Tsai, P. (2021) Effects of Neurofeedback on Fibromyalgia : A Randomized Controlled Trial. Pain Manag. Nurs. 21, 755-763.

In Erinnerung an Sue Othmer

08. Februar 2023

 

 

Sue Othmer

Als Neurofeedback vor mehr als vierzig Jahren entdeckt wurde, ließ sich das Potenzial dieser Therapie zwar erahnen, doch es stellten sich zugleich von Beginn an unzählige Fragen: Was passiert da genau im Gehirn? Wie lassen sich die Effekte erklären? Wie lassen sich vor allem wirksame Ansätze für die Praxis entwickeln, und wie misst man die Effekte? Herausforderungen, die bis heute bestehen.

Sue hat sich genau diesen Fragen gewidmet und dabei einen kompromisslosen Fokus gesetzt: für sie standen die Symptome des Patienten an erster Stelle sowie das Beobachten deren Veränderungen durch Neurofeedback. Ihre unermüdlichen, genauen und systematischen Beobachtungen der Effekte in hunderttausenden von Neurofeedback-Sitzungen ermöglichten die kontinuierliche Weiterentwicklung stets auf Basis bis dato bekannter Verfahren. Sie setzte dabei neue und unerreichte Maßstäbe. Die Essenz wissenschaftlicher Arbeit und der Geist der Definition evidenzbasierter Medizin standen im Mittelpunkt. Geleitet vom höchsten Respekt vor dem Leiden des Patienten wirkte sie mit ansteckender Neugier. Das Othmer Verfahren wird noch für lange Zeit die Referenz sein, an der sich neue Verfahren werden messen lassen müssen.

Sue’s naturwissenschaftliche Ausbildung und die Liebe zur Natur spiegeln sich in ihrer Art und ihrer Arbeit wider. Wie kaum jemand anderem gelang es ihr die Komplexität des  Gehirns und die Prinzipien der Selbstregulation, auf der das ganze klinische Modell der Methode beruht, auf einfache, klare, präzise und sehr verständliche Weise darzustellen und zu unterrichten. Ihr lag es am Herzen, dass die Therapeutinnen und Therapeuten den Neurofeedback Prozess wirklich verstehen, um in der Therapie auf die Anforderungen eines jeden Gehirns individuell einzugehen.

So hat Sue zudem über Jahrzehnte mit größter Leidenschaft Ihr Wissen weitergegeben und tausende von Therapeutinnen und Therapeuten ausgebildet. Heute ist ihre Lehre Grundlage für ein großes Netzwerk von Ausbildungsinstitutionen in 19 Ländern und 15 Sprachen. Und auch in diesem Punkt war Sue kompromisslos: den Eingang in die Lehre und das Placet bekamen Verfahren erst dann, wenn diese so anwenderfreundlich waren, dass diese in der täglichen klinischen Praxis zum Einsatz kommen konnten.

Durch ihr gesamtes Schaffen hat sie nicht zuletzt unzähligen Menschen mit langen Leidenswegen ermöglicht, ein lebenswertes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Tagtäglich profitieren heute zig tausende Patientinnen und Patienten rund um den Globus von einer effektiven Therapie, die sie möglich gemacht hat.
 
Wir hatten die Ehre, mehr als 15 Jahre mit dieser herausragenden Persönlichkeit in Forschung und Entwicklung zusammenzuarbeiten. Wir denken mit größtem Respekt und Anerkennung an Sue, die uns als außergewöhnliche Klinikerin und inspirierende Lehrerin & Mentorin für immer in Erinnerung bleiben wird.

Wir betrauern ihren Tod. Die Welt ist um eine unglaubliche Person ärmer geworden.

Neurofeedback in “The Higher Practice Podcast for Optimal Mental Health”

27. Oktober 2022

Einer der Pioniere des fortschrittlichen Neurofeedback, Dr. Siegfried Othmer, hat mit Keith Kurlander und Dr. Will Van Derveer, Mitbegründer des Integrative Psychiatry Institute und Integrative Psychiatry Centers, in ihrem Podcast "The Higher Practice Podcast for Optimal Mental Health" gesprochen. Dr. Siegfried Othmer erklärt, wie Neurofeedback funktioniert und spricht darüber, wie er persönlich mit Neurofeedback angefangen hat. Außerdem wird über klassisches Frequenzbandtraining, ILF Neurofeedback sowie ADHS und PTSD gesprochen.


Die ganze Folge kann auf Apple Podcasts angehört werden. Bitte beachten Sie, dass der Podcast in Englischer Sprache ist.

 

 

“Tag der offenen Tür” am 15. Oktober 2022 der BEE Medic GmbH in Forchheim im Rahmen der Aktionswoche für seelische Gesundheit

03. Oktober 2022

Am 15. Oktober 2022 veranstaltet die BEE Medic GmbH einen “Tag der offenen Tür”. Unter dem Motto der diesjährigen Aktionswoche für seelische Gesundheit “Reden hebt die Stimmung - seelisch gesund in unserer Gesellschaft” sprechen wir über mentale Gesundheit und zeigen, welche Rolle moderne Medizintechnik, wie Neurofeedback, dabei spielt.

“Mentale Erkrankungen sind immer noch ein Tabu-Thema. Es hat sich schon viel verbessert - gerade auch in den letzten Jahren - und man kann offener über psychische Erkrankungen sprechen, jedoch kaum im öffentlichen Raum. Daher machen wir mit bei der bundesweiten Aktionswoche für Seelische Gesundheit. Wir wollen darüber ins Gespräch kommen, was es eigentlich heißt, mental gesund zu sein”, so Johannes Spallek, Geschäftsführer der BEE Medic GmbH und weiter: “Vor allem wollen wir auch zeigen, dass die Therapie psychischer Erkrankungen mit Technologien wie Neurofeedback leicht sein und einfach Spaß machen kann.” 

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Der Tag der offenen Tür findet am 15. Oktober 2022 von 10 Uhr - 16 Uhr in der Sattlertorstraße 48a in 91301 Forchheim statt.

Vor Ort stehen das Team der BEE Medic sowie der Dipl.Psych. Stephan Kolbe und Erhard Beer, Ergotherapeut aus Nürnberg, für Fragen zur Verfügung.

Für Fachpersonen mit heilberuflichen und therapeutischem Hintergrund besteht zudem die Möglichkeit einer Live-Demonstration.

Weitere Details finden Sie auf der Webseite: https://sites.google.com/beemedic.de/welttagseelischegesundheit/startseite

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